Systemische Therapie
Was ist der Systemische Ansatz?
Der/die Einzelne steht nicht isoliert im Mittelpunkt, sondern wird in/mit seinem System betrachtet. Der Kontext ist dabei breit gefächert: Vom eigenen Körper über Freund- und Partnerschaften, hin zur Familie oder auch als Teil eines Arbeitsteams. Akzeptanz kann in dem systemischen Ansatz eine große Rolle spielen, ebenso das Wechseln von Perspektiven sowie ein selbstbestimmtes Verhalten. Aufstellungsarbeit, das Familienbrett, biografische Diagramme sind unter anderen Methoden, die während der Systemischen Therapie zum Einsatz kommen können. Sie stellt Beziehungsprozesse von Menschen in den Vordergrund, wichtig dabei ist, dass die beteiligten Personen nicht anwesend sein müssen.
Die Systemik ist neben der Verhaltenstherapie, der Psychoanalyse und den humanistischen Therapien eine weitere bedeutende Therapieform. In der systemischen Gesprächsführung werden z.B. zirkuläre Fragen sowie weitere Frage- und Interventionstechnike eingesetzt, um Probleme und die Sicht darauf zu erkennen, die eventuell auch erst einmal verwirren. Daraus können jedoch neue Handlungsmöglichkeiten entstehen.